15. Juni, 19 Uhr: DEUTSCHE POP-ZUSTÄNDE

SOUND ON SCREEN-SPECIAL: DEUTSCHE POP-ZUSTÄNDE – EINE GESCHICHTE RECHTER MUSIK

Regie: Lucía Palacios, Dietmar Post, D 2016,  81 Min., FSK: n/a

Musik instrumentalisiert. Doch wie ist es bei der deutschen Pop-Musik?
Die Doku über das Zusammenspiel von Popkultur und rechter Ideologie zeigt die Entwicklung nationalistischer Musik seit den späten 1970er Jahren in Deutschland.

In Kooperation mit der TU Braunschweig (Institut für Musik und ihre Vermittlung) und HBK Braunschweig (Institut für Medienforschung)

Nach dem Film Gespräch mit Dr. Thorsten Hindrichs, Musikwissenschaftler an der Universität Mainz und wissenschaftlicher Begleiter der Dokumentation.

Jahrzehntelang galt Popkultur als modern und emanzipatorisch, längst aber ist sie Teil der gesellschaftlichen Mitte und hat sich merklich nach rechts geöffnet: Die Übergänge zwischen Mainstream und neonazistischen Ideologien sind inzwischen fließend.
Die Filmemacher Lucía Palacios und Dietmar Post (“Monks – The Transatlantic Feedback”) sprachen für ihren Grimme-Preis nominierten Film mit Pop-Theoretikern und Soziologen, Musikern verschiedenster Gesinnung, Labelmachern, Aussteigern und deren Beratern.

>> Trailer zum Film

Außerdem Vortrag von Thorsten Hindrichs am Freitag, 16.6., 12 Uhr:
“Schwarz Rot Pop – Popmusik im Echoraum des Rechtspopulismus”
Ort: Institut f. Musik und ihre Vermittlung, großer Musiksaal, Rebenring 58, 38106 Braunschweig